Lexikon des Agrarraums

Kurt G. Baldenhofer

Zuckerrohrplantage in Australien

Gewässerrandstreifen

Gewässerrandstreifen sind die Bereiche der Ackerfläche, die ein Gewässer säumen. Sie halten Nährstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge, wie auch Sedimenteinträge in die Gewässer zurück und wirken so als Pufferzone.

Diese Einträge können bei Regen von landwirtschaftlich genutzten Flächen in angrenzende Flüsse und Bäche gespült werden. Zudem tragen Gewässerrandstreifen zu einer verbesserten Versickerung von Wasser in den Boden bei. Dabei spielt der naturnahe Bewuchs mit einer Krautschicht, Sträuchern und Bäumen eine große Rolle. Bäume beschatten zusätzlich die Gewässer. Fehlen diese, heizen sich die Gewässer im Sommer stark auf, was die Sauerstoffbedingungen und damit die im Gewässer lebende Tiere zusätzlich negativ beeinflusst. (UBA)

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