Lexikon des Agrarraums

Kurt G. Baldenhofer

Zuckerrohrplantage in Australien

Futtermais

Futtermais ist Mais, der vor allem als Tierfutter angebaut wird, nicht als Speisemais für Menschen. Er ist meist stärkehaltiger, härter und weniger süß als Zuckermais, weshalb er roh ungeeignet ist und sich eher für Silage oder Futtermittel eignet.

Futtermais kann in allen Regionen Europas angebaut werden. Die gesamte Pflanze wird mit einem Feldhäcksler geerntet, wenn der TM-Gehalt der Gesamtpflanze 32-33 % erreicht. Die Stängel, Blätter, Stiele und Körner werden dann zerkleinert, verdichtet und mit einer luftdichten Plane abgedeckt, um eine gute Konservierung des Futters zu gewährleisten und zu verhindern, dass sich Mikroorganismen entwickeln, die die organischen Substanz abbauen und gesundheitliche Probleme für die Tiere verursachen könnten.

Rund 80 Prozent des in Deutschland angebauten Maises landet in Futtertrögen. Dazu zählen Zahn- und Hartmais, die teils auch als Silomais verfüttert werden.

Nur rund sechs Prozent der Ernte werden für den Nahrungsmittelsektor genutzt. Zum Einsatz kommt dabei vor allem Zuckermais, auch Gemüse- oder Süßmais genannt.

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