Wasserkreislauf
Unter dem Begriff Wasserkreislauf versteht man den Transport und die Speicherung von Wasser auf globaler wie regionaler Ebene. Hierbei wechselt das Wasser mehrmals seinen Aggregatzustand und durchläuft die einzelnen Sphären wie Hydrosphäre, Lithosphäre, Biosphäre und Atmosphäre der Erde. Die Zirkulation des Wassers vollzieht sich in der Regel zwischen Meer und Festland. Im Wasserkreislauf geht kein Wasser verloren, es ändert nur seinen Zustand. Diese Zustände werden durch die Wasserhaushaltsgrößen vertreten und folglich im Wasserhaushalt bilanziert.
Die Landwirtschaft ist wie viele weitere Sektoren auf die planbare Verfügbarkeit von Wasser angewiesen. Der fortschreitende Klimawandel bringt auch Veränderungen in den Komponenten des globalen Wasserkreislaufs mit sich. Diese Änderungen können sich auf alle Komponenten auswirken, wie beispielsweise den Niederschlag, die Wasserstände der Gewässer, die Bodenfeuchte aber auch die Wasserqualität. Für das Zusammentragen von Beobachtungen dieser Parameter werden internationale Datenzentren mit unterschiedlichen Aspekten betrieben.
Die Überwachung der Komponenten erfolgt unter Verwendung unterschiedlicher Beobachtungstechnologien, insbesondere boden- und satellitenbasierter Verfahren.
Weitere Informationen:
- Beiträge zur Beobachtung des globalen Wasserkreislaufs (aus: Warnsignal Klima - Landwirtschaft 2026)