SAREP
Engl. Akronym für Sahara Renaissance Project; SAREP ist ein groß angelegtes Vorhaben zur Begrünung und wirtschaftlichen Entwicklung der Sahara, zunächst in Mauretanien. Initiator ist der deutsche Umweltökonom und Hochschulprofessor Peter Heck vom Umwelt-Campus Birkenfeld.
Grundidee
Auf einer Fläche von etwa zwei Millionen Hektar – ungefähr so groß wie Rheinland-Pfalz – sollen Bäume, Nutzpflanzen und Biomasseproduktion entstehen. Das Projektgebiet liegt an der Atlantikküste Mauretaniens auf einer rund 50 Kilometer breiten und 400 Kilometer langen Sanddüne.
Das notwendige Wasser soll folgendermaßen gewonnen werden:
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Windkraft- und Solaranlagen erzeugen Strom.
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Mit diesem Strom wird Meerwasser durch Umkehrosmose entsalzt.
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Das Süßwasser wird über Leitungen und Bewässerungssysteme in die Wüste gebracht.
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Trockenheitsverträgliche Bäume und Nutzpflanzen werden angepflanzt.
Genannt werden unter anderem Akazien, Mimosen, Jatropha und Tamarisken. Geplant sind neben Aufforstung auch Gemüseanbau, Holz- und Biomasseproduktion sowie langfristig die Herstellung von grünem Wasserstoff.
Ziele
SAREP soll mehrere Probleme gleichzeitig bearbeiten:
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CO2 durch wachsende Bäume und Böden binden.
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Nahrung, Wasser und Energie in der Region bereitstellen.
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Arbeitsplätze und neue wirtschaftliche Perspektiven schaffen.
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Die regionale Entwicklung fördern und Migration vermindern.
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Erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Industrie miteinander verbinden.
Das Projekt versteht sich ausdrücklich nicht als klassische Entwicklungshilfe, sondern als grünes Geschäfts- und Investitionsprojekt. Die Finanzierung soll unter anderem über den Verkauf von CO2-Zertifikaten erfolgen.
Weitere Informationen:
- SAREP - Startseite (HS Trier)