Mineral
Ein durch geologische Prozesse gebildetes chemisches Element oder chemische Verbindung. Es ist durch seine physikalischen, chemischen und kristallographischen Eigenschaften charakterisiert. Ein Mineral ist meist anorganisch, aber es können auch einige organische Verbindungen als Minerale angesehen werden.
Nach der chemischen Zusammensetzung unterscheidet man neun Mineralklassen, und zwar die Elemente (Kohlenstoff, Diamant und Graphit), die Sulfide (z.B. Pyrit), die Halogenide (z.B. Flussspat, Steinsalz), die Oxide und Hydroxide (z.B. Quarz, Magnetit, Hämatit, Goethit), die Carbonate (z.B. Calcit, Magnesit, Malachit, Dolomit), die Sulfate (Gips, Anhydrit, Baryt), die Phosphate (z.B. Apatit), die Silicate und die organischen Minerale.
Minerale (auch: 'Mineralien') bilden das Grundgerüst von Gesteinen und dienen als wichtige Rohstoffe für Industrie, Technik und Forschung. Über 6.200 Arten sind bekannt.
Minerale bilden die physische und chemische Grundlage der Landwirtschaft. Sie sind essenziell für die Bodenfruchtbarkeit und das Pflanzenwachstum. Durch Mineraldüngung werden dem Boden gezielt Nährstoffe zugeführt, während Gesteinsmehle den Boden langfristig verbessern. Zudem spielen mineralgebundene Nährstoffe eine zentrale Rolle bei der Kohlenstoffspeicherung im Boden.
Weitere Informationen: