Kichererbsen
Die Kichererbse (Cicer arietinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kichererbsen (Cicer) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Mit der Erbse (Pisum sativum) ist sie nicht näher verwandt.
Diese alte Nutzpflanze.kommt ursprünglich in der Türkei, im Irak und Iran vor. Kichererbsen werden in vielen subtropischen Gebieten der Erde angebaut, der überwiegende Teil davon in Indien. Sorten der Kichererbse stellen geringe Ansprüche an den Boden und kommen mit wenig Wasser aus. In den gemäßigten Klimazonen sind die Erträge wegen mangelnder Wärme nur gering.
Verwendung
Die Kichererbse wird im Wesentlichen zur Ernährung des Menschen angebaut. Hauptanbaugebiete der Kichererbse sind heute die Türkei, Nordafrika, Mexiko, Afghanistan, Indien, Australien, Pakistan und Spanien. In Mexiko und Indien sind Kichererbsen nach wie vor ein wichtiges Grundnahrungsmittel. In der Küche finden besonders zwei Sorten Anwendung: die kleinen, runzeligen Samen aus Indien und die größeren rundlichen, beige-gelben Samen aus dem Mittelmeerraum, die in Europa bekannter und verbreiteter sind.
Im Jahr 2022 wurden weltweit 18.095.248 Tonnen Kichererbsen geerntet. Indien war der Hauptproduzent mit 74,8 % der Welternte. Die 10 größten Produzenten konnten 96,4 % der Ernte einbringen.